Ziergehölze

Ziergehölze

Ziergehölze schmücken Gärten und Parks aber auch Balkon und Terrasse. Meist finden sie Verwendung wegen ihrer üppigen Blütenpracht. Aber auch welche mit malerischem Wuchs, außergewöhnlicher Rinde, attraktiven Blättern oder essbaren Früchten (für Mensch und Tier) sind im Sortiment der Ziergehölze vertreten.

  • Großsträucher wie Zierapfel, Felsenbirne, Magnolie und Blutpflaume eignen sich besonders als strukturierende Gerüstbildner im Garten.
  • Blütensträucher wie Goldglöckchen, Brautspiere und Weigelie finden meist in freiwachsenden Sichtschutzhecken Verwendung.
  • Zwergsträucher wie Bartblume, Fingerstrauch und Sommerspiere werden häufig in gemischten Pflanzbeeten mit Stauden & Gräsern kombiniert.
  • Säulengehölze wie Säulenhainbuche, Säuleneiche und Säulenfaulbaum eignen sich hervorragend für kleine Gärten, da sie wenig Grundfläche benötigen.
  • Immergrüne Gehölze wie Kirschlorbeer, Bambus und Glanzmispel, eigen sich besonders für halbschattige Standorte. Sie verleihen dem Garten auch im Winter Struktur.
  • Moorbeetpflanzen wie Rhododenron, japanische Azalee und Lavendelheide fühlen sich besonders in saurem Boden wohl. Das bedeutet, dieser weist einen niedrigen pH-Wert auf.
  • Wildsträucher wie Schlehe, Sanddorn oder Liguster eignen sich hervorragend als Vogelnähr- und Vogelschutzgehölz.

Wie schneide ich Ziergehölze?

Ziersträucher werden in drei verschieden Schnittgruppen unterteilt.

Gruppe 1: Blüten am mehrjährigen Holz

Zu dieser Gruppe zählen alle frühjahrsblühenden Sträucher wie Forsythie, Brautspiere oder Schneeball. Weil die Knospenbildung bereits im Vorjahr an den neuen Trieben geschieht, wird diese Gruppe direkt nach der Blüte geschnitten. Man schneidet alte, vergreiste Triebe bodentief heraus. Dieser Lichtungsschnitt lässt wieder Licht in die Pflanze und regt sie dazu an, sich aus der Basis heraus zu verjüngen. Diese jungen Neutriebe danken es im Folgejahr mit üppiger Blütenpracht. Ein Einkürzen der Triebe ist nicht ratsam. Die Pflanze verzweigt sich an den Schnittstellen und bildet blattreiche Neutriebe. Diese bilden dann ein schirmartiges Blätterdach, das durch den Lichtmangel zum Verkahlen der unteren Astpartien führt.

Gruppe 2: Blüten am einjährigen Holz

Zu dieser Gruppe zählen alle sommerblühenden Sträucher wie Schmetterlingsflieder, Hibiskus und Rispenhortensien. Die Knospenbildung geschieht an den einjährigen, neuen Trieben. Diese Gruppe wird mit ausgehendem Winter geschnitten. Man schneidet alle Triebe kräftig zurück; etwa um ein bis zwei Drittel. Seien Sie mutig und scheuen Sie sich nicht. Dieser starke Schnitt regt die Pflanze zu kräftigem Wachstum an. Diese kräftigen Neutrieben erfreuen Sie im Sommer mit üppige Blütefülle.

Gruppe 2: besonders malerisch wachsende Ziergehölze

Hierzu zählen Sträucher wie Magnolie, Zierapfel, Felsenbirne, japanischer Ahorn oder Zaubernuss. Diese sollten nicht geschnitten werden. Sie entwickeln mit den Jahren ganz von alleine einen attraktiven Habitus. Umso älter die Sträucher sind, umso ausdrucksstärker sind sie. Schneiden Sie lediglich beschädigte oder kranke Triebe aus.

Achten Sie beim Schneiden von Gehölzen immer auf scharfes Werkzeug. Unsaubere Schnittstellen sind einladender Nährboden für Krankheiten.

Besuchen Sie uns und entdecken Sie die Vielfalt. Wir beraten Sie gerne.

zurück zur Übersicht weiter